Direktmailing in der Schweiz erlebt ein Comeback – und zwar dort, wo es am wenigsten erwartet wird: bei Unternehmen, die bisher alles auf Digital gesetzt haben. Denn wer lokal Kunden gewinnen will, merkt irgendwann: Reichweite ist nicht gleich Wirkung. Ein Detailhändler in der Zentralschweiz hat genau das erlebt. Sein ganzes Werbebudget floss in Social Ads. Die Klickzahlen stimmten. Aber im Laden blieb es ruhig.
Warum Social Ads an der Zielgruppe vorbeirauschen
Online-Werbung funktioniert über Algorithmen. Die entscheiden, wer Ihre Anzeige sieht. Das Problem: Für lokale Geschäfte mit einem klaren Einzugsgebiet ist das oft zu ungenau. Sie bezahlen für Sichtbarkeit bei Menschen, die nie in Ihrem Laden stehen werden.
Ein Brief dagegen kommt genau dort an, wo er soll. In einem bestimmten Quartier. Bei einem bestimmten Haushaltstyp. Ohne Umweg über einen Algorithmus.
Direktmailing Schweiz: Ein Praxisbeispiel mit Zahlen
Der Detailhändler hat 1000 personalisierte Briefe verschickt – regional selektiert nach seinem Einzugsgebiet. Das Ergebnis: 40 direkte Rückmeldungen. 4% Rücklauf.
Was ihn besonders überrascht hat: Kunden kamen in den Laden und hatten den Brief dabei. Manche erst nach zwei Wochen. Ein Brief landet nicht im Feed. Er liegt auf dem Küchentisch und bleibt dort liegen.
Print und Digital schliessen sich nicht aus
Die beste Strategie ist selten entweder oder. Ein Brief öffnet die Tür. Ein QR-Code führt auf die Landingpage. Eine E-Mail fasst nach. Wer Print als Einstieg nutzt und digital weiterführt, bekommt das Beste aus beiden Welten.
Entscheidend ist, dass der Prozess einfach bleibt. Adressselektion, Personalisierung, Druck, Kuvertierung und Versand – das alles lässt sich aus einer Hand organisieren. Ohne Koordination zwischen drei verschiedenen Dienstleistern.
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